DESIGN: Software
UNIVERSITÄT: Dynamic Media Institute Boston, MFA Studiengang
ADVISOR: Prof. Jan Kubasiewicz
JAHR: 2004
VERWANDTE PROJEKTE: Wheels Etc, Isabella Stewart Gardner Museum
KONZEPT
Bodymachine: Start
Warum sind die Füsse unten und die Nase im Gesicht? Die Position und Anordnung unserer Körperteile ist von ihrer jeweiligen Funktion bestimmt. So sind beispielsweise die Augen weit oben platziert, um eine weite Sicht zu ermöglichen.

Wie würde nun ein Mensch aussehen, wenn man die Körperteile statt nach deren Funktion nach anderen Kriterien anordnen würde? Die Bodymachine ermöglicht dem Benutzer den menschlichen Körper interaktiv umzusortieren. Jede Umsortierung führt zu einem neuen, oft seltsamen Wesen.

Bild (1024x768)

UMSORTIERUNG NACH GEWICHT
Bodymachine: Gewicht
Während der Umsortierung verändert das jeweilige Körperteil seine ursprüngliche Position und bewegt sich entsprechend seines Gewichtes nach oben oder unten. Die Muskeln positionieren sich als schwerster Anteil nach unten; die Augen bewegen sich als ein Leichtgewicht nach oben.

Bild (1024x768)
Film (QuickTime, 0.7 MB)

UMSORTIERUNG NACH WAHRNEHMUNG
Bodymachine: Wahrnehmung
Die zweite Umsortierung beschäftigt sich mit den Sinnesorganen und deren Nutzung. Dabei werden die einzelnen Sinne nach ihrem prozentualen Anteil in unserer Wahrnehmung geordnet.

Während der Transformation verändern Körperteile, die mit bestimmten Sinnen verbunden werden, ihre Grösse. Diese Grösse wird bestimmt von dem prozentualen Anteil des einzelnen Sinnesorgans in der Wahrnehmung.

Bild (1024x768)
Film (QuickTime, 0.4 MB)